BK Marketing

Zielsetzung

Ihr Ziel ist unser Ziel. Wir zeigen Wege auf, die dahin führen, taktisch und strategisch, kreativ, aber geerdet.

Geerdet heisst auch, keine abgehobenen Konzepttexte. Klare Sprache, klare Kante. Ein Konzept muss umsetzbar sein. Manchmal sind Marketingideen weit entfernt davon. Der Jargon als Schutzhülle für Sprechblasen.

Wenn Sie mögen, hier ein kurzer Text zu diesem Thema, am Beispiel der “Costumer Journey”:

In der Regel kommt die Zielgruppe innerhalb der Customer Journey erst vergleichsweise spät mit Retargeting-Werbemitteln in Kontakt. Es braucht deshalb  individuelle Attributions- und Storytelling-Modelle, um innerhalb einer Kampagne die passende Kontaktfrequenz zu erreichen oder eine Kannibalisierung mit anderen Mediakanälen zu verhindern. Das ist ein wichtiges Ziel.

Die Zielgruppe soll auf Basis der Methode „User Centered Marketing Lifecycle (UCML)“ nutzerzentriert angesprochen werden, damit die Kampagnen kontinuierlich sowie präzise optimiert werden können. Aber siehe: Hinter einer Marke steckt nur selten ein Fußballverein (meistens auch kein Karnevalsverein). Und am Ende wird einem die Wirkweise von Display Marketing als verantwortlich für Nichtklicker und gleichzeitig Seitenbesucher vorgerechnet (Hypothesen zu Zahlen) und besser verkauft (einfach zahlen und fröhlich sein). 

Die Marketing-Anglizismen stammen in der Regel von hegemonialen Menschen, die ihren kurz bevorstehenden oder bereits vorhandenen Hirntod einer größeren Öffentlichkeit anzeigen möchten. Als eine sich selbst multiplizierende pseudoheuristische Hinterlassenschaft. Die Conversion Erklärungsmodelle stammen, so scheint es oft, von autistischen Nerds auf Koks. Das wirklich Furchtbare daran ist nicht die Freakshow der Marketeers, sondern dass es als Geschäftsmodell funktioniert. Und das wiederum liegt daran, dass Menschen über quasi geschlechtsspezifische Limbische Systeme verfügen, bzw. die Limbischen Systeme über die Menschen, egal, ob die sich gerade auf einer Customer Journey oder am Point of Sale oder am Nordpol befinden.

Was die Menschen betrifft, die ja auch meistens Customer sind, kommt erschwerend hinzu, dass viele nicht alle Tassen im Schrank haben und sich wie beim Topfschlagen verhalten: Wenn jemand „heiß“ ruft, laufen alle genau da hin. Das ist die Customer-Entropie als produktzentrierte Verlaufsrichtung aus der Einsamkeit der Customer Journey zum hormonellen Ausschüttungsprozess von Tryptophanen und Endorphinen, quantitativ weit über Schokolade, qualitativ nicht in jedem Fall objektiv zu bewerten, da intraindividuelle Prozesse das Korrelat sind zu allem, was nicht vollkommen bescheuert ist. Eine Art kortikaler Gedankenfilter steht Kants Kritik der reinen Vernunft direkt im Weg. Wie schade.

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